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03.08.2017 Donnerstag Dreharbeiten mit dem ZDF

v. l. n. r.: Erik Friedrich, Jutta Maaßen, Volkmar Engelbert, Simone Wolf, Marius Müller

Beitrag für verschiedene Fernsehsendungen

Seligenstadt – Am Dienstag, den 2. August 2017 unterstützte die DLRG Seligenstadt ein Kamerateam des ZDF bei Dreharbeiten für eine Fernsehreportage. In dem kurzen Beitrag, der in verschiedenen Fernsehsendungen des ZDF verwendet werden kann, geht es um Jutta Maaßen, die täglich durch den Main zur Arbeit schwimmt.

Die Ingenieurin fuhr bisher immer ausschließlich mit dem Fahrrad von Rodgau aus zum Innovationspark nach Karlstein und nutzte hierfür in Seligenstadt die Fähre um den Main zu überqueren. Da seit Anfang April, durch geänderte Betriebszeiten, die Fähre ihren Dienst erst sehr viel Später beginnt, kommt Frau Maaßen nicht mehr rechtzeitig zur Arbeit. Da ihr der Umweg über die nächste Brücke zu lange dauert, entschließt sie sich kurzerhand durch den Main zu schwimmen, um auf der anderen Seite mit ihrem Zweifahrrad weiterfahren zu können.

DLRG-Experte Marius Müller von der DLRG Seligenstadt erklärt hierzu, dass das Schwimmen im Main 100 Meter oberhalb bis 100 Meter unterhalb von Wehr- und Schleusenanlagen, Kraftwerksanlagen, Hafeneinfahrten und Brücken grundsätzlich verboten ist. Im Bereich von Fähranlagen, Anlegestellen und Schiffswerften ist es ebenfalls 50 Meter oberhalb bis 50 Meter unterhalb strengstens verboten. „Das ist absolut Lebensgefährlich!“, erklärt Müller. „Grundsätzlich sollte man auf das Schwimmen im Main verzichten, da Strömungen, Berufsschifffahrt und Sportboote eine erhebliche Gefahr darstellen,“ so Müller weiter. „Um schwimmen zu gehen gibt es schließlich ausreichenden Möglichkeiten in Badeseen und Schwimmbädern. Dort sind auch immer Rettungsschwimmer vor Ort, was am Main meistens nicht der Fall ist.“

Die DLRG Seligenstadt unterstützte die Dreharbeiten mit ihrem Motorrettungsboot und vier Helfern. Die Filmaufnahmen wurden unter anderem vom Motorrettungsboot aus gemacht. Aus dem Wasser heraus filmte mit einer Unterwasserkamera Simone Wolf. Als Berater für die Dreharbeiten standen Volkmar Engelbert und Erik Friedrich zur Verfügung. Für ein Interview stellte sich anschließend Marius Müller vor die Kamera. Die Dreharbeiten waren nach etwa 2,5 Stunden beendet.

Ein erster Beitrag wurde bereits am Folgetag in der Fernsehsendung „hallo deutschland“ im ZDF ausgestrahlt. Der Beitrag ist bis zum 02.08.2018 in der Mediathek des ZDF abrufbar: https://www.zdf.de/nachrichten/hallo-deutschland/schwimmend-zur-arbeit-102.html

Kategorie(n)
Meldungen, Aktuelles, Einsatzmannschaft

Von: Erik Friedrich

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