Sanitätsdienste

Sanitätsdienst beim Rosenmontagsumzug in Seligenstadt

Die DLRG Ortsgruppe Seligenstadt führt neben ihrem Kerngebiet, die Menschenrettung aus dem Wasser, auch Sanitätsdienste an Land durch.

Aufgabe eines Sanitätsdienstes ist die Versorgung erkrankter oder verletzter Personen auf Veranstaltungen. Diese werden von den Sanitätern der DLRG, falls es notwendig sein sollte, medizinisch Betreut und Erstversorgt. Soweit möglich und erforderlich werden erkrankte Personen Transportfähig gemacht und an den regulären Rettungsdienst zum Transport in ein Krankenhaus übergeben.

Veranstalter von Großveranstaltungen und Festen sind verpflichtet für die Sicherheit ihrer Gäste und Teilnehmer zu sorgen. Aber auch viele Verbände schreiben Sanitätsdienste vor oder behördliche Auflagen machen einen Sanitätsdienst notwendig. Mit einer Gefahrenanalyse sind wir in der Lage, speziell auf die Erfordernisse abgestimmt, bei vielen Veranstaltungen im Freien, in einer Halle oder am und auf dem Wasser für medizinische Sicherheit zu sorgen.

Einsätze

Sanitätszelt der DLRG Seligenstadt

Der Rosenmontagsumzug in Seligenstadt ist jedes Jahr der größte Sanitätsdienst, der zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz, von der DLRG Ortsgruppe Seligenstadt abgesichert wird. Hierbei wird die DLRG Ortsgruppe aus Seligenstadt von den Kameraden der DLRG Rodgau, DLRG Egelsbach, DLRG Langen, DLRG Hainburg und DLRG Mainflingen tatkräftig unterstützt. Die DLRG Seligenstadt sichert den Rosenmontagsumzug bereits seit 1968 ohne Unterbrechung jedes Jahr sanitätsdienstlich ab. Der Rosenmontagsumzug bietet den Einsatzkräften der DLRG die Möglichkeit ihr erlerntes Wissen in einem breiten Einsatzspektrum anzuwenden und nötige Erfahrung bei medizinischen Notfällen zu sammeln.
Neben dem Rosenmontagsumzug wird auch der Kinderfaschingsumzug in Seligenstadt jedes Jahr durch die DLRG Sanitätsdienstliche betreut und abgesichert. Über das Jahr verteilt werden zudem verschiedene Fußballturniere der in Seligenstadt ansässigen Fußballvereine abgesichert.

Ausbildung der DLRG Seligenstadt im Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuz

Ausbildung

Um aus dem Wasser geretteten Personen schnelle und qualifizierte Hilfe zu garantieren sind alle Rettungsschwimmer der DLRG auch Ersthelfer. Die Erstversorgung eines geretteten Schwimmers ist ein wichtiger Tätigkeitsbereich für alle Rettungsschwimmer und gehört somit zur Grundausbildung dazu.

Damit ein Rettungsschwimmer auch im Sanitätsdienst eingesetzt werden kann benötigt er mindestens die Qualifikation zum Sanitätshelfer (San A). Die Ausbildung zum Sanitätshelfer ist auch Voraussetzung für die Fachausbildung Wasserrettungsdienst (Wasserretter). Aus diesem Grund werden alle Mitglieder der Einsatzmannschaft mindestens zu Sanitätshelfern ausgebildet.

Für Mitglieder der Einsatzmannschaft, die sich mehr für den medizinischen Bereich Interessieren, gibt es die Möglichkeit sich zum Sanitäter (San B) weiter zu qualifizieren. Bei jedem Sanitätsdienst der von uns durchgeführt wird ist mindestens ein ausgebildeter Sanitäter dabei.

Einige Mitglieder unserer Einsatzmannschaft haben zudem die Ausbildung zum Rettungssanitäter an einer Rettungsdienstschule absolviert.

Die Ausgebildeten Mitglieder der Einsatzmannschaft müssen regelmäßig an Auffrischungskursen teilnehmen, um erlerntes wissen zu wiederholen und zu erneuern. Zudem werden regelmäßig Übungen und theoretische Ausbildungen in der Ortsgruppe angeboten.

Material

Übung mit einer Vakuummatratze

Für den medizinischen Bereich ist eine Menge an speziellem Material notwendig. So verfügt die DLRG Seligenstadt über mehrere Notfallkoffer, einen Notfallrucksack und eine Notfalltasche. Die Notfalltasche ist standardmäßig auf dem Rettungsboot verladen, damit auch bei Einsätzen auf dem Wasser schon auf dem Rettungsboot schnelle und qualitativ hochwertige Hilfe geleistet werden kann. Alle Notfallkoffer und –rucksäcke sind nach DIN Norm bestückt. Ebenfalls zur Grundausstattung gehört neben Sauerstoff auch ein AED Gerät.

Um verletzte oder verunglückte Personen auch Transportieren zu können, besitzt die Ortsgruppe verschiedene Tragen. Neben mehreren normalen Tragen besitzt sie auch ein sogenanntes Spineboard. Dieses kann sowohl an Land wie auch im Wasser zum Einsatz kommen, um Personen mit unterschiedlichen Verletzungen retten zu können. Es eignet sich speziell für Personen mit Wirbelsäulenverletzungen. Auch speziell für Wirbelsäulenverletzungen eignen sich eine Schaufeltrage und eine Vakuummatratze, die beide durch die Ortsgruppe angeschafft wurden.

Mitarbeit
Ausbildung an einer Fahrtrage des DRK

Alle Sanitätsdienste leisten wir ausschließlich mit ehrenamtlichen Kräften. Daher ist es immer wichtig eine Vielzahl von ausgebildeten Einsatzkräften zur Verfügung zu haben.

Wenn Du also Interesse an unserer Arbeit hast, oder mehr erfahren möchtest, dann kontaktiere uns bitte. Bei uns darf jeder mitmachen und wir suchen ständige nach Nachwuchs!

Die Ausbildung zum Sanitätshelfer kann ohne Vorkenntnisse innerhalb weniger Monate erfolgen. Danach kann man sofort mitarbeiten.

Die darauf aufbauende Ausbildung zum Sanitäter kann innerhalb eines Jahres absolviert werden. – Los geht’s! Worauf wartest Du noch?